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[Erasmus] Tag 22 – In der Hauptstadt Sofia

Tag 22

9 Uhr. Aufstehen, Duschen, Anziehen, Packen, zum Auto gehen. Ich habe kein Frühstück mehr im Haus, also gehe ich zur Caféteria. Es ist bulgarischer Feiertag und deswegen hat die zu … Ich habe riesigen Hunger, also schreibe ich Bruno, ob er irgendwas hat. Er bringt mir zwei abgepackte Croissants mit. Die sind hier echt beliebt. Im Kaufland gibt es eine Regalreihe nur mit diesen labbrigen Croissants. Da mein Magen knurrt, schmeckt es dennoch köstlich. Die Fahrt nach Sofia verläuft recht ruhig, langsam habe ich mich an den bulgarischen Fahrstil gewöhnt. Sogar die Fahrt durch die Stadt bringt mich nicht aus der Fassung. Die Autoabgabe dauert eine Weile. Dann endlich können wir zur Metro. Die ist gerade mal 2 Jahre alt und passt stilistisch nicht zum Rest. Anastasia spielt so ein bisschen die Anführerin. Unser Ziel ist ein riesiges Einkaufszentrum, in welchem wir die Leute aus den anderen Autos treffen sollten. Sofia0001 Sofia0002 Sofia0003

Im obersten Stock gab es in einer Reihe jede Fast Food Kette, die ich kannte und noch einige mehr. Mein Favoriten unter den neuen waren Mr. Pancake und Senor Burrito.

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Entschieden haben wir uns dann für KFC. Auch gut, da war ich nämlich noch nie. Ich nehme ein Menü, kostet ja nix, und entdecke ein Schild, nachdem es hier anscheinend auch Mojitos gibt. Wir sind neugierig und bestellen je einen Mojito bei KFC. In meinem Menü sind zwei Burger mit Hühnchen, einzelnes Hühnchen, mehr Hühnchen in einer anderen Form, Pommes und ein halber Maiskolben, der ekelhaft süß schmeckt.

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Die Burger waren gut, der Mojito war, glaube ich, ohne Alkohol, trotzdem lecker.  Am Dunkin‘ Donuts sehe ich, dass sie amerikanischen Kaffee anbieten, was für Deutsche normaler Kaffee ist. Ich muss ihn haben. Dazu noch zwei Donuts für umgerechnet einen Euro (deutscher Preis für einen 1,60€ ). Der Kaffee ist herrlich. Die anderen tauchen nicht auf und unterrichten uns, dass sie in der Stadt wären. Also beginnt nun der Sightseeing-Teil. Erst müssen wir ein Taxi finden, das fünf Leute mitnimmt. Anastasia fragt sich durch. Endlich schüttelt einer den Kopf, was hier ‚Ja‘ heißt und wir quetschen uns zu viert auf die Rückbank. 

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Was genau wir angeschaut haben, habe ich leider schon wieder vergessen, die Gebäude waren ziemlich cool. Zwei mit vergoldetem Dach, ein hübsches Theater, einige coole Statuen, die Fußgängerzone.

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Obdachloser vor Golddach

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Andere Kirche als die drüber

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Hallo, Deutsche Bahn

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Halber Busbahnhof

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Mehr haben wir nicht geschafft, da an dem Feiertag weniger Rückfahrtmöglichkeiten da waren und wir die meiste Zeit auf betrunkene Erasmusler gewartet haben. War trotzdem cool. Fazit: Stadt kleiner als gedacht, Sightseeing hier nur ganz nett. Busfahrt zurück 2 Stunden mit Bruno geschnackt, daheim in meinem Zimmer verkrochen. Bis morgen!

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